Veste Coburg – SCHÄTZE IM LICHT
12. September 2026 · Coburger Museumsnacht „Nacht der Schätze“
TREASURES IN LIGHT · September 12, 2026 · Coburg Museum Night “Night of Treasures”
DE
Nach neun Jahren kehrte ich auf die Veste Coburg zurück. Nach meiner ersten Installation 2017 konnte ich diesen besonderen historischen Ort zum zweiten Mal mit Licht, Projektion und Klang verwandeln. Für die Coburger Museumsnacht „Nacht der Schätze“ entstand die ortsspezifische Installation SCHÄTZE IM LICHT.
Mehrere großformatige Videoprojektionen bezogen historische Architektur, Fassaden und Bodenflächen in eine immersive, sich ständig verändernde Lichtlandschaft ein. Die Besucher:innen bewegten sich unmittelbar durch die Projektionen und wurden selbst Teil der Installation. Ihre Bewegung und ihre Perspektiven veränderten die Erfahrung des Raumes.
Die Arbeit übersetzte Spuren von Geschichte, Architektur und kultureller Erinnerung in eine zeitgenössische Komposition aus Farbe, Bewegung, Licht und Klang. Historische Anmutungen, abstrakte Formen und atmosphärische Bildkompositionen trafen auf die reale Bausubstanz. Daraus entstand ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Für eine Nacht wurde die Veste zu einem begehbaren Kunstraum und zu einem Ort des Innehaltens und der neuen Wahrnehmung. Die Rückkehr erlaubte mir, diese außergewöhnliche Architektur mit einer neuen künstlerischen Perspektive zu erleben und die Verbindung zu meiner Arbeit von 2017 weiterzuführen.
Vielen Dank an alle, die diesen besonderen Abend besucht und mit uns geteilt haben.
EN
After nine years, I returned to Veste Coburg. Following my first installation in 2017, I had the opportunity to transform this remarkable historic site for a second time through light, projection and sound. For Coburg Museum Night, “Night of Treasures”, I created the site-specific installation SCHÄTZE IM LICHT / TREASURES IN LIGHT.
Multiple large-scale video projections brought the historic architecture, facades and ground surfaces into an immersive, continuously changing landscape of light. Visitors moved directly through the projections and became part of the installation themselves. Their movements and perspectives changed the experience of the space.
The work translated traces of history, architecture and cultural memory into a contemporary composition of colour, movement, light and sound. Historical references, abstract forms and atmospheric imagery met the physical structure of the fortress, creating a dialogue between past and present.
For one night, Veste Coburg became a walk-in art environment and a place for pausing and perceiving anew. Returning allowed me to experience this extraordinary architecture through a new artistic perspective and to continue the connection with my work of 2017.
Thank you to everyone who visited and shared this special evening with us.











